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| Müssen vor Einleitung einer Therapie spezielle Untersuchungen wie Röntgen, Labor und dergleichen durchgeführt werden ? | In vielen
Fällen sind solche Untersuchungen nicht erforderlich. In
fortgeschrittenen Fällen kann eine Röntgenaufnahme eines stark
eingekrümmten Fingers nützlich sein, da dies sich auf die Vorgehensweise
in der Operation auswirkt. Laboruntersuchungen im Hinblick auf Diabetes mellitus oder Erkrankungen der Leber müssen im Einzelfall überlegt werden. Nervenärztliche Untersuchung können erforderlich werden, bei Verdacht auf eine Epilepsie oder eine begleitende Nervenkompression an der Hand. |
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| Kann die Dupuytren'sche Kontraktur mit Injektionen, Laser oder Ultraschall behandelt werden ? | Die Wirksamkeit einer Ultraschallbehandlung, Kortisoninjektion, Laseranwendung etc. ist wissenschaftlich nicht bewiesen. | ||||
| Gibt es eine medikamentöse Therapie der Dupuytren'sche Kontraktur ? | Es hat hier eine
Vielzahl von Versuchen gegeben. Am bekanntesten ist die Anwendung von
Vitamin E. Aber auch für Vitamin E gilt, dass eine Langzeitvorbeugung hierdurch wissenschaftlich nicht bewiesen ist. Beobachtungen und Erfahrungen einzelner Betroffener können solchen wissenschaftlichen Untersuchungen durchaus einmal entgegenstehen: So berichtete mir einmal ein Patient, der sowohl an
einer Dupuytren'schen Krankheit als auch an einer Verkrümmung des Penis
bei der Erektion (Induratio Penis Plastica) litt, dass sein Urologe ihm
Vitamin E verschrieben habe. Dem Patienten war der Zusammenhang zwischen
beiden Erkrankungen unbekannt. |
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| Kann die Dupuytren'sche Krankheit durch Röntgenbestrah-lung behandelt werden ? | Strahlentherapeuten,
die diese Methode anwenden, argumentieren, dass bei der Bestrahlung im
Frühstadium der Erkrankung eine bestimmte Zelle (Fibroblast), die für
das Fortschreiten der Erkrankung mit verantwortlich ist, geschädigt wird.
Hierdurch werde der Verlauf der Erkrankung günstig beeinflusst. Ob dies wirklich so ist, lässt sich schwer beweisen. Die Wirksamkeit dieser Therapien ist umstritten, da es sehr schwer möglich ist, ihren Effekt zu beweisen. Bei vielen Betroffenen kann die Erkrankung im Frühstadium viele Monate und Jahre auch ohne jede Therapie unverändert bleiben ! In jedem Fall muss jedoch auch die unerwünschte Wirkung einer solchen umstrittenen Therapie bedacht werden:
In den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie wird die Röntgenbestrahlung der Dupuytren'schen Erkrankung als obsolet (veraltet, nicht mehr anzuwenden) bezeichnet. |
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| Muss die Dupuytren'sche Erkrankung immer operiert werden ? |
Nein! Eine Operation ist in der Regel nur erforderlich,
wenn einer oder mehrere Finger nicht mehr voll gestreckt werden können.
(20° und mehr Streckverlust)
Ausnahme: Hinweis: Eine Operation bei einem einzelnen nicht störenden Knoten (siehe Bild unten) sollte unterbleiben !
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Wie soll man sich bei einem einzelnen nicht störendem Strang in der Hohlhand verhalten ? |
Es genügt hier völlig, wenn die Erkrankung beobachtet wird. Viele Handchirurgen empfehlen in diesem Fall eine Kontrolle nach 12 - 18 Monaten. |
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| Kann die Operation ambulant vorgenommen werden ? | Ja!
Wir prüfen in jedem Einzelfall, ob dies möglich und sinnvoll ist.
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